Spaß mit kurzen Schwüngen

Der Slalomski zeichnet sich durch eine hohe Wendigkeit, Drehfreudigkeit sowie Kantengriff aus. Durch die Entwicklung stark taillierter Ski wurde das Carven als neue Fahrtechnik ermöglicht. Seit einigen Jahren produzieren die bekannten Hersteller ausschließlich Carvingski.

Moderne Slalomski verfügen mittlerweile über Taillierungsradien zwischen 14 und 17 Metern. Der Slalomski ermöglicht dem Fahrer schnelle Kantenwechsel und ist somit das perfekte Gerät für kurze und mittlere Schwünge beziehungsweise Radien. Slalom-Carver sind mittlerweile auch bei Einsteigern und Anfängern sehr beliebt, da sie leicht drehen und auch bei vereister Piste einen sicheren Halt bieten. Für Fortgeschrittene gibt es spezielle Race-Slalommodelle. Diese teureren Modelle lohnen sich allerdings nur dann, wenn man sich auch fahrtechnisch auf einem hohen Niveau befindet. Trotz der geringen Länge zeigt sich der Slalomski speziell bei Kurvenfahrten wesentlich laufruhiger als ein herkömmliches Skimodell.

Slalomski sind mittlerweile in der Regel zwischen 140 und 180 Zentimetern lang. Dabei werden die neuen Modelle immer kürzer. Die kurzen Ski sind dementsprechend sehr drehfreudig und wendig. Kurze Schwünge werden mit den Slalomski zum Vergnügen. Aufgrund ihrer extremen Taillierung sowie der geringen Länge eignet sich der Slalomcarver für enge Kurvenradien und ermöglicht maximale Schräglagen. Zumeist werden die Schwünge nicht vollständig ausgefahren, sondern durch schnelles Umsteigen abgekürzt.

Mit einem Slalomski befährt man im besten Fall mittelsteile, harte und optimal präparierte Skipisten. Die Slalomskier sind als Alleskönner vielseitig einsetzbar. Nur Ausflüge abseits der präparierten Pisten sollte man mit einem solchen Ski dagegen unterlassen. Allerdings besitzen die Carvingski nicht nur Vorteile, sondern teilweise auch erheblich Nachteile. Es ist beinahe unmöglich, mit einem Slalomski einen normalen langen Schwung zu fahren. Slalomski sind in erster Linie für das Kurvenfahren entwickelt wurden und daher keine Abfahrtsski. Auf Schussstrecken sollte man aus diesem Grund stets angedeutete Schwünge fahren und die Ski nicht nur flach anstellen. Eine breite Skiführung ist für den richtigen Kanteneinsatz ohnehin beim Carven unerlässlich.