Sicherheitsaspekte einer Skibindung

Die Skibindung ist der Teil des Skis, der den Skischuh mit dem Ski verbindet. Beim Kauf eines Alpin Ski ist eine Skibindung im Regelfall im Skiset enthalten. Eine sachgerechte Einstellung ist aber unumgänglich.

Für viele Skifahrer endet der Skiurlaub mit schlimmen Unfällen, da die Einstellwerte der Bindungen nicht innerhalb der Toleranzgrenze liegen. Das kann zu einer verfrühten Öffnung der Bindung oder bei einem Sturz zu einer zu späten Öffnung führen, daher sollte auf eine korrekte, jährliche Einstellung der Bindung beim Fachmann geachtet werden. Eine richtige Einstellung der Skibindung kann das Unfallrisiko um ein Drittel verringern. Am Besten ist eine Kontrolle direkt zu Saisonbeginn. Wichtig zur Einstellung der Bindung ist die Angabe der Sohlenlänge, die man entweder manuell messen kann, oder aber auf fast allen Skischuhen finden kann.

Der Auslösewert (Z-Wert) besteht aus dem Körpergewicht, der Körpergröße, dem Alter, der Sohlenlänge sowie dem Skifahrertyp. Dieser wird auf der Skala der Bindung angezeigt und kann aufgrund der Eigenschaften der Skischuhe variieren. Beim Kauf der Skibindung sollte auf Qualität geachtet werden, Superschnäppchen aus dem Supermarkt gefährden nur die Gesundheit des Skifahrers und machen dauerhaft nicht glücklich. Bei der Überprüfung beim Fachhändler gibt es aber auch Unterschiede, so wird das goldene Prüfsiegel vom Fachhändler ausgegeben, wenn die Skibindung nach der Ö-NORM-ISO 11088 mit Hilfe eines elektronischen Einstellgerätes überprüft wurde.

Nachdem die Bindung vom Fachhändler eingestellt wurde erhält man ein Protokoll über die Werte die dabei Händler eingestellt wurden. Es ist auf jeden Fall sinnvoll sich diesen Ausdruck aufzuheben und an jedem Skitag dabei zu haben.

Das silberne Prüfsiegel wird vom Fachhändler ausgegeben, wenn die Skibindung nach der Ö-NORM-ISO 11088 ohne elektronisches Einstellgerät (nach Tabelle) eingestellt wurde.