Unterwäsche für sportliche Aktivitäten

An die Bekleidung von Skisportlern werden besondere Anforderungen gestellt. Dies bezieht sich auch auf die Skiunterwäsche. Der Skisport ist mit großem Kraftaufwand verbunden, sei es beim Langlaufen oder beim Abfahrtslauf. In jedem Fall geht es um Schnelligkeit und der damit verbundenen Voraussetzung, recht geringen Luftwiderstand zu bieten. Es wird also eng anliegende Kleidung getragen und die Unterwäsche muss darauf abgestimmt sein.

Die Wirkungsweise von Funktionsunterwäsche

Wichtig ist, dass sich die Skiunterwäsche anschmiegt aber dennoch nicht einengt. Es soll so wenig wie möglich zur Faltenbildung kommen - auch nicht in den Bereichen der Gelenke. Das Gewebe muss flexibel und elastisch sein, also jeder Bewegung des Trägers nachgeben ohne dabei "auszuleiern". Auf diese Weise soll auch eine stützende Wirkung bei bestimmten Körper- und Muskelpartien erreicht werden. Ein weiterer, bedeutungsvoller Aspekt ist die Atmungsaktivität der Skiunterwäsche.Skiunterwäsche

Schweißbildung und vollgesaugte Unterwäsche sollte unbedingt vermieden werden, da es so, abgesehen von dem unangenehmen Gefühl, zum Stau von Feuchtigkeit kommen kann. Dies wiederum könnte eine kühlende Wirkung nach sich ziehen, was sich nicht positiv auf die in Arbeit befindlichen Muskeln auswirkt. Außerdem könnte es ebenso zu Hautreizungen an den betreffenden Stellen kommen. Die Wahl gut sitzender und vom Material her geeigneter Skiunterwäsche trägt also erheblich zur erreichbaren Leistung und zur Freude an der Ausübung des Skisports bei.

Als Material für Skiunterwäsche werden bevorzugt Kunstfasern verwendet. Polypropylen (PP) nimmt extrem wenig Feuchtigkeit auf und ist daher für Sportunterwäsche bestens geeignet. Merinowolle wärmt sehr gut und Seide fühlt sich besonders gut an und trägt sich daher sehr angenehm.